Es war einmal ein kleiner dicker Mann.
Sein Name ist Bernd.
Geboren in Belfast, wollte er Europa erkunden und ist zuerst nach Frankreich, dann aber nach Deutschland gegangen. Dort traf er eine hübsche Dame. Sie heirateten, bekamen zwei wundervolle Kinder. Doch die Geschichte fängt erst an. Zeit seines Lebens träumte Bernd von einem kleinen Sportwagen. Sein Sohn, der inzwischen 16 Jahre alt war, wollte immer schon ein iPhone. Und seine Tochter (inzwischen 13 Jahre alt) ,. na ja. Sie schaute sich nach Jungs um und suchte ihren Traumprinzen. Am liebsten mit weißem Pferd und Kutsche und so . Und seine Frau wünschte sich immer einen liebevollen Ehemann und Vater, was sie ja schon gefunden hatte.
Doch irgendwann hatte die Tochter etwas erfahren, das sie gleich ihrem Bruder erzählen musste.
„Man kann in Las Vegas reich werden! Wir müssen unbedingt nach Las Vegas.
Doch der Bruder, ein echter Computer Nerd, sagte nur lasch: „Wir können uns Las Vegas ins Wohnzimmer holen. Wir brauchen nur eine Kreditkarte .
Was sie beide übersehen hatten, war, dass man dazu noch volljährig sein muss.
Also baten sie ihren Vater, Bernd, darum, sich im Online-Casino zu registrieren.
Da Bernd nicht so der Zocker war, und von Glücksspiel nicht viel hält, hatte er seinen Kindern die Sache überlassen, mit der Bedingung , sie können nur mit dem spielen, was er eingezahlt hatte, nämlich 10 Euro. „Ohne Betteln oder Drängen“ . NUR mit den 10 Euro wurden die Kids ihrem Schicksal überlassen. „Das wird ihnen eine Lehre sein“, dachte Bernd.
Aber er hätte nicht damit gerechnet , wie klug und bedacht seine Kinder da rangehen würden.
Als Erstes war seine Tochter dran, so hatten es die beiden ausgeknobelt. Von ein paar „Automaten-Spielen“ waren nur noch 8 Euro übrig. Sie hatte einfach kein Glück. Ob mit Vampirspielen oder Frucht, Hunden – es war einfach nichts dabei.
Dann war der Bruder an der Reihe. Er versuchte sich mit Candy Crush . Nur niedrige Einsätze.
Und dann passierte es: Plötzlich stand dort ein Gewinn von 6 Euro da! Anstatt den Einsatz zu erhöhen, spielte er unermüdlich weiter. Immer wieder ploppten Gewinne auf, mit 4 Euro , 6 Euro und einmal sogar 8,75 Euro! Kevin hatte sein Spiel gefunden. Das Guthaben stieg inzwischen auf unglaubliche 18 Euro, als seine Mutter zum Abendbrot gerufen hatte. Kevin wusste, er würde die Glückssträhne verlieren, wenn er jetzt ausmacht. Also machte er das Unvernünftigste, was man machen kann. (Er war erst 16!!) Er stellte auf Automatik, stellte den Ton lauter und ging zum Abendbrot.
Plötzlich hörte man aus dem Wohnzimmer immer wieder ein „Klingeln“, was nur einen Gewinn bedeuten konnte. Als sie alle fertig waren mit dem Essen, und er wieder im Wohnzimmer an den PC durfte, konnten alle es kaum glauben. Das Guthaben stieg in der Zwischenzeit auf unglaubliche 250 Euro! Niemand hatte damit gerechnet und niemand verstand, wie es dazu kommen konnte.
Plötzlich war Kevin klar, wenn er noch ein paar Mal gewinnen würde, wäre sein erstes Iphone drin !
Er erhöhte den Einsatz und spielte in diesem selben Spiel weiter. Und was soll man dazu sagen? Er hatte solch ein Glück, dass Gewinnsummen von 45 , 56, und sogar 83 Euro aufploppten.
Natürlich waren auch viele Runden dabei, in denen er nichts gewann, sogar, durch den hohen Einsatz Verlust gemacht hatte. Aber er kam nie unter 100 Euro, sonst hätte er aufgehört.
Nach einer Ewigkeit, er sollte bereits schlafen gehen, hatte er unglaubliche 460 gewonnen.
Das reichte für sein iPhone. Aber Kevin war gierig. Er spielte immer weiter mit den hohen Einsätzen. Bei 430 Euro, er hatte einiges verloren, sagte er: „Stopp!!“ Wenn ich jetzt aufhöre, muss ich nur mein Taschengeld hinlegen und ich habe mein iPhone! Gesagt, getan: Er rief seinen Vater und ließ sich die übriggebliebenen 430 Euro auszahlen.
Somit hatte sich Kevin sein erstes iPhone erspielt. Weil er im richtigen Moment aufgehört hat.
Am nächsten Tag erzählte er das seinen Freunden in der Schule.
Und wie die reagiert hatten, erzählt die nächste Seite: